Einige Veränderungen werden uns weiterhin begleiten: Herausforderungen der neuen Arbeitspraktiken

Durch die Ereignisse in den letzten Monaten waren die meisten Unternehmen und Organisationen gezwungen, sich an die „Remote-Arbeitsweisen“ anzupassen. Fachanbieter von Cyber-Sicherheitsprodukten, Kollaborationsplattformen und Business Continuity-Systemen waren in der Lage bestens darauf zu reagieren, wie nicht anders zu erwarten war.

Die meisten haben ihre Unternehmen in großer Eile mit den entsprechenden Tools für Remote-Arbeitsweisen und die Online-Sicherheit ausgerüstet. Für die meisten Arbeitnehmer sind routinemäßige Abläufe eingeführt worden, mit denen sie ihre alltäglichen Aufgaben erledigen können. Die Effizienz und Sicherheit lassen jedoch oft zu wünschen übrig.

Es gibt wahrscheinlich auch Unternehmen, die auf ihr Glück vertrauen und hoffen, dass die Normalität bald wieder Einzug hält. Die meisten arbeiten jedoch an Methoden, wie sie ihre Fernabeiter befähigen und das gesamte Unternehmen schützen können.

Sowohl Deutschland als auch Großbritannien sind vorsichtig, was das Ausmaß und die Geschwindigkeit der Aufhebung der Quarantäne betrifft (in Deutschland variieren die Restriktionen von Bundesland zu Bundesland). Es ist ein entscheidender Schritt, den Remote-Mitarbeitern die richtigen Tools zur Verfügung zu stellen, insbesondere, falls „die neue Normalität“ zu schnell Wirklichkeit wird und der Lockdown oder „die Lockerung“ erneut eingeführt werden müssen.

Unabhängig davon, wie schnell wir uns von der aktuellen Situation erholen, wird auf allen Unternehmensebenen ein Umdenken in Bezug auf die Art und Weise wie wir zukünftig arbeiten werden, einsetzen. Das betrifft die Schichten, den Weg zur Arbeit, die Remote-Arbeit oder die Arbeit an öffentlichen Orten. Fast alles wird auf den Prüfstand gebracht.

Die Technologie hat bewiesen, dass sie in der Lage ist, neue Arbeitsmodelle zu unterstützen, die sich grundsätzlich von der Arbeitswelt von 2019 unterscheiden und viele reden bereits von „der neuen Normalität“. Selbst in Branchen, die nicht unbedingt mit Fernarbeit assoziiert werden, haben die Unternehmen die Vorzüge der ungewollt eingeführten Praktiken erkannt.

In der Fertigung beispielsweise kann sich das Wartungspersonal mit Maschinen und Produktionsstätten aus der Ferne verbinden, kontrollieren, überwachen und anpassen. Es wurde festgestellt, dass auch Mitarbeiter, für die es weiterhin wesentlich ist, vor Ort zu sein, nicht rund um die Uhr anwesend sein müssen. In praktisch jedem Sektor gibt es Möglichkeiten, teilweise von der Ferne zu arbeiten und in vielen Bereichen hat die ganztägige Fernarbeit (oder ganzwöchige) Vorteile wie kürzere Arbeitswege und eine ausgewogene Balance von Beruf und Privatleben für die Arbeitnehmer sowie geringere Kosten für den Arbeitgeber (Miete, Versorger, Spesen, Zahlungen im Krankheitsfall usw.)

Sichere Fernarbeit

Der Radius des Unternehmensnetzwerks hat sich jetzt besonders stark aufgebläht, auch wenn dieser Trend bereits in den letzten zehn oder mehr Jahren zugenommen hat. Die Veränderung ist einfach sehr schnell eingetreten, eine massive Expansion in Tagen statt in Jahren.

Die Sicherheitsteams werden ihre Richtlinien neu bewerten, um die größeren Angriffsflächen abzudecken, und das nicht nur weil in den letzten Monaten völlig neue Angriffsmethoden entstanden sind, sondern auch weil diese Methoden zunehmend populärer werden.

Fernarbeiter verwendeten beispielsweise schon immer VPNs (Virtual Private Networks), es ist jedoch damit zu rechnen, dass die böswilligen Akteure im Laufe der Zeit Vermittlerangriffe entwickeln.

Plötzlich werden auch die vom Personal verwendeten Endgeräte (Endpunkte), die beruflich und privat genutzt werden, zu einem ergiebigen Ziel. Die Mitarbeiter müssen sich aus der Ferne identifizieren, deshalb werden Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) oder Single Sign-On zu unternehmenskritischen Lösungen. Die Mitarbeiter benötigen die richtigen Tools, damit sie bei den vielen Sicherheitskontrollen nicht zu viel Zeit verlieren und die Sicherheitsteams benötigen Lösungen, um tausende von Verbindungen mit den digitalen Ressourcen des Unternehmens über unkontrollierte Zugangspunkte wie WLAN, Hotelketten-Proxys und  Wi-Fi-Netzwerke usw. zu schützen.

Ein Mittel gegen Kopfschmerzen und schlaflose Nächte der IT-Sicherheit in diesen Tagen könnte das aktuelle Angebot von Cisco sein, das vollumfassende Set an Dienstprogrammen, Tools und Technologie – Secure Remote Worker Lösungen. 81 Prozent der Sicherheitsverletzungen werden durch kompromittierte Anmeldeinformationen der Benutzer verursacht und 27 Prozent der Unternehmen stellen MFA-Geräte für den sicheren Zugang zu unternehmenskritischen Anwendungen bereit (in Clouddiensten und lokal). Die Lösung passt somit für die Arbeitsprozesse jedes Unternehmens, vom kleinsten Startup bis zu verteilten Großunternehmen.

Anstatt hier in langen Texten zu erklären, was enthalten ist (kurz: Endpunktschutz, DNS Anti-Spoofing, MFA und VPN) tun wir von Tech HQ gut daran, Sie einfach an dieses On demand Webinar (in englischer Sprache) zu verweisen, in dem dargestellt ist, wie Unternehmen und Fernarbeiter besser geschützt werden können. Die neue Normalität unterscheidet sich möglicherweise von der Realität von vor sechs Monaten, die Cyber-Bedrohungen bleiben aber dieselben und es ist an jedem Unternehmen, sein Personal (und seine Ressourcen) möglichst gut schützen.